Die einzelnen Stadien der Spielsucht und ihre mögliche Therapie, Teil 1

Die einzelnen Stadien der Spielsucht und ihre mögliche Therapie, Teil 1.Spielsucht: Niemand ist nach dem ersten positiven Erlebnis in einem Casino sofort spielsüchtig. Allerdings gibt es wie bei anderen Süchten auch durchaus Personen, die gefährdeter erscheinen als andere. Dies mag mit genetischen Faktoren zusammenhängen, hat aber auch und wahrscheinlich in erster Linie mit der sozialen Situation der Betroffenen zusammen. Um ein Profil des Spielers zu gewinnen, haben sich Fachleute auf ein recht einfaches Schema geeinigt, das im Idealfall den jeweiligen Stand einer Spielsucht erklären soll.So wird eine sich entwickelnde und schließlich ausgeprägte Spielsucht in der Regel in drei Phasen unterteilt.

Die Gewinnphase.In dieser Phase, die natürlich am Anfang einer Sucht steht, spielen die Betroffenen nur gelegentlich.Sie haben eine durchaus positive, wenn auch noch bei weitem nicht zwanghafte Erwartung an das Spiel, die während des ganzen Erlebnisses anhalten kann. Freilich wird diese eher unkomplizierte Erwartung nicht selten durch einen schon bald sich entwickelnden, durch und durch unrealistischen Optimismus abgelöst, der zur schnellen und nachhaltigen Ausbildung von Wünschen führt: Der Spieler meint gewinnen zu müssen, weil er meint gewinnen zu können.casinos  Dies wiederum führt natürlich zu häufigerem Spiel, das nun zugleich vom Einsatz höherer Beträge begleitet ist. Der anfängliche Spaß an der Freude wird zum scheinbar kalkulierbaren Risiko.

Spielsucht: Hat der Spieler zu Beginn seiner sich entwickelnden Sucht den einen oder anderen Verlust noch lächelnd weggesteckt und wohl als notwendiges Pech im Spiel abgehakt, beginnen ihn mit Beginn der zweiten Phase diese Verluste durchaus zu stören. Dem Umfeld gegenüber und oft auch gegenüber sich selbst gestehen die Betroffenen sich dies natürlich nicht ein, sie verharmlosen die bereits jetzt schon hohen Beträge, welche verlustig gingen – während sie mit möglicherweise erzielten Gewinnen über Gebühr zu prahlen beginnen! Eine fatale Denkspirale setzt sich in Gang: Jeder erlittene Verlust, so glauben die Süchtigen, werden später schon durch einen entsprechend großen Gewinn wieder ausgeglichen. Die Betroffenen beginnen allein zu spielen und planen sogar mit möglichen Gewinnen – was im glücksspiele kostenlos natürlich als absurd erscheint!Immer wieder wird an das Spiel und seine angeblichen Möglichkeiten gedacht, größere Verluste werden zudem verheimlicht. Das Spiel wird zunehmend zur einzigen Freude, das familiäre und freundschaftliche Umfeld hingegen wird vernachlässigt und oft genug auch für den eigenen Vorteil und damit für die Befriedigung der Sucht ausgenutzt. Selbst während der Arbeitszeiten wird an das Spiel gedacht, in Zeiten des Internets spielt so mancher Betroffene sogar am PC im Büro oder auf seinem Smartphone.

Schließlich kommt es zur Aufnahme von Krediten und damit von Schulden, welche umgehend in die Spielsucht investiert werden. Der Süchtige ist schlichtweg unfähig, dem Reiz des Spieles auszuweichen und nutzt jede Gelegenheit für eine Zockerrunde.
Diese beiden Stadien laufen allerdings oft im Verborgenen ab und können vom Umfeld des Spieles nur schwer bemerkt werden. Noch ist der Umgang mit ihm erträglich, noch verfügt er über eigene Mittel, um der Sucht frönen zu können. Lügen werden meist kaum bemerkt oder – ungleich schlimmer – als Lapalie abgetan. Süchtige betonen in diesen Phasen auch immer wieder die angeblich fantastischen Möglichkeiten des Spiels, sie drängen Angehörige, ihnen zu helfen und versprechen manchmal gambling Anteile am späteren Gewinn. Auch schon zu diesem Zeitpunkt ist höchste Vorsicht geboten – denn die dritte Phase der Spielsucht steht dann unmittelbar.

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